26.-29. Mai 2013, Düsseldorf, Germany // 64. JAHRESTAGUNG DER DEUTSCHEN GESELLSCHAFT FÜR NEUROCHIRURGIE (DGNC)



Lunchsymposium joimax GmbH: Die transforaminale endoskopische Spinalchirurgie – Bandscheibenvorfall, Stenose und Stabilisierung

Montag, 27. Mai 2013

12:30 - 13:30 Uhr | Raum 17

Moderation

Wolfgang Ries (Karlsruhe)
Prof. Dr. Jürgen Kiwit (Berlin)

Referenten

Dr. Guntram Krzok (Friedrichroda)
Dr. Bernd Illerhaus (Recklinghausen)

Kurzbeschreibung

Die minimal-invasiven endoskopische Zugänge zum Spinalkanal von joimax® stellen besonders schonende Operationsverfahren dar.

2 Zugänge - 1 Ziel: die 360° Dekompression des Spinalkanals, transforaminal und interlaminär

Beim transforaminalen Zugang mit der TESSYS® Methode geht der Chirurg direkt auf die Pathologie durch das Foramen intervertebrale in den Spinalkanal. Mit dieser Methode vertraute Chirurgen können damit nahezu alle Bandscheibenvorfälle der Lendenwirbelsäule operieren. Besonders schonend ist diese Methode für laterale, intra- und exforaminale Bandscheibenvorfälle. Der Zugang eignet sich vor allem für die Behandlung von Foramen- und Rezessus-Stenosen sowie für die knöcherne Dekompression des ventralen Spinalkanals. Gerade ältere Patienten profitieren bei dieser atraumatischen Therapieform.

Mit dem interlaminären Zugang der iLESSYS® Methode können besonders gut Pathologien auf Höhe L5/S1, dorsal der Dura sequestrierte Bandscheibenvorfälle und dorsale Facettengelenkszysten behandelt werden. Mit den interlaminären sowie transforaminalen endoskopischen Operationsmethoden hat der Anwender die Möglichkeit eines 360°-Zugangs zum Spinalkanal, was bei der Stenosebehandlung zunehmend von Bedeutung ist.

Der nächste Schritt in der Entwicklung des joimax® Produktportfolios ist die Wirbelsäulenstabilisierung. Mit dem EndoLIF®-Zugang können verschiedene Cage-Technologien, die speziell für den minimal-invasiven endoskopischen Fusionseingriff entwickelt sind, in das Bandscheibenfach eingebracht werden.

Allen joimax® Operationsmethoden gemeinsam ist die Minimierung von Wund- oder Muskelschmerzen, Narbenbildung, Nervenverletzungen oder Verwachsungen.

Die Referenten erklären die verschiedenen Operationstechniken, sie berichten über ihre Erfahrung mit den Methoden, erläutern interessante Fallbeispiele und demonstrieren die Funktionsweise der Instrumente und Geräte am anatomischen Modell.

Vortragsdauer: je 20 min + Hands-on + 5-10 min Diskussion

Programm

LS.04.01 TESSYS® und iLESSYS®: Zwei endoskopische Systeme für multiple Dekompressionsbehandlungen
Guntram Krzok (Friedrichroda)
LS.04.02 Erweiterte endoskopische Behandlungen der Wirbelsäule – Ausblick auf zukunftsweisende Therapiemöglichkeiten
Bernd Illerhaus (Recklinghausen)


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