12.-15. JUNI 2016, FRANKFURT AM MAIN // 67. JAHRESTAGUNG DER DEUTSCHEN GESELLSCHAFT FÜR NEUROCHIRURGIE (DGNC) // 1. JOINT MEETING MIT DER KOREANISCHEN GESELLSCHAFT FÜR NEUROCHIRURGIE (KNS)

Danksagung

Verehrte Kolleginnen und Kollegen!

Nachdem nun mehrere Wochen seit der 67. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie in Frankfurt am Main vom 12. bis 15. Juni 2016 ins Land gegangen sind, möchte ich mit diesem Beitrag ein kurzes Fazit ziehen.

Eine besondere Freude war es für uns, dass im Rahmen der diesjährigen Jahrestagung in Frankfurt auch das 1. Joint-Meeting mit der Koreanischen Gesellschaft für Neurochirurgie stattgefunden hat. Mit den Neurochirurgen aus Südkorea bestehen seit vielen Jahren in vielfältiger Weise freundschaftliche kollegiale Beziehungen, die sich auch darin widergespiegelt haben, dass eine große Zahl von koreanischen Kollegen nach Frankfurt gekommen ist und so haben fast 50 Vorträge und Keynote Lectures unserer koreanischen Freunde das wissenschaftliche Programm dieser Jahrestagung und des Joint-Meetings bereichert.

Erneut wurde der Fortbildungstag unserer Fachgesellschaft, auf dem mit den vier Themen Neuroonkologie, Vaskuläre Neurochirurgie, Spinale Neurochirurgie und Epilepsie große Wachstumsbereiche unseres Fachgebietes in exzellenten Referaten dargestellt wurden, sehr gut angenommen.

Zu den sechs eigentlichen Hauptthemen unseres Kongresses war mit 925 Abstracts die bisher größte Zahl von wissenschaftlichen Beiträgen zu einer Jahrestagung eingegangen.

Die Programmkommission hatte hieraus 454 Vorträge und 152 Posterbeiträge ausgewählt, die durch 45 Plenary und Keynote Lectures ausgewiesener nationaler und internationaler Experten zu den Hauptthemen des Kongresses ergänzt wurden. Das erarbeitete Konzept, die wissenschaftlichen Sitzungen ganz eindeutig in den Vordergrund der diesjährigen Jahrestagung zu stellen, hat sich dabei überaus bewährt.

Auch die im Rahmen der wissenschaftlichen Hauptthemen durchgeführten 5 Plenary sessions sowie auch die 30 Sessions einleitenden Keynote Lectures wurden sehr gut angenommen und haben eine sehr gute Resonanz erfahren.

Es ist uns immer wieder mitgeteilt worden, dass der Anlass für die Kollegen, zahlreich den Jahreskongress zu besuchen, darin besteht, die entsprechenden Vorträge ihrer Kollegen bzw. Mitarbeiter zu hören oder auch ausgewählte Beiträge, die spezielles Interesse hervorrufen. Die Fokussierung auf das wissenschaftliche Programm ohne zahlreiche parallele extramurale Veranstaltungen hat sich, soweit wir dieses heute sagen können, für den Frankfurter Kongress überaus bewährt.

Somit war die Rückmeldung, die meine Mitarbeiter und ich sowohl über das wissenschaftliche Programm, die Eröffnungsveranstaltung, das Get together, die International Reception sowie den Festabend erhalten haben, überaus positiv. Für alle diese Rückmeldungen bedanke ich mich auch im Namen meiner Mitarbeiter ganz herzlich.

Damit komme ich bereits zum Schluss meines kurzen Kongressresümees, und damit zur Danksagung.

Zunächst danke ich erneut Frau Förster und ihrem Team, die mit ihrer unermüdliche Unterstützung während der z.T. durchaus anstrengenden und etwas turbulenten Kongresstage, ganz wesentlich zum Gelingen dieser Jahrestagung beigetragen haben.

Ein besonderer Dank gilt dem Kongressteam meiner Klinik, mit dem wir zwei Jahre lang bis zur Kongresseröffnung jeden Montagmorgen zusammen gesessen und gemeinsam die zahlreichen Modalitäten und Aspekte des Kongresses besprochen und geplant haben.

Mein Dank gilt der Industrie, die in einer sehr großen Zahl dieses Jahr in Frankfurt anwesend war. Auch hier war die Rückmeldung der Industrievertreter ausgesprochen positiv, insbesondere da es ein Kongress der kurzen Wege war und jeder der Teilnehmer mehrfach an den zahlreichen Ausstellungsständen vorbei gehen musste, so dass die Besucherfrequenz an den Messeständen sehr hoch war.

Ganz besonders gilt mein Dank Ihnen allen, meinen verehrten Kolleginnen und Kollegen, die zu unserem Kongress gekommen sind und die mit weit über 1.200 Besuchern diesen mit Leben gefüllt haben.

Abschließend möchte ich sowohl als Past-Präsident als auch Past-Kongresspräsident meinen Kollegen im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie sowie dem Vorstand des Berufsverbandes der Deutschen Neurochirurgen für die letzten vier Jahre danken, die Zusammenarbeit war immer exzellent und von hoher Kollegialität, direkter Interaktion, Hilfsbereitschaft und Freundschaft in den zahlreichen anstehenden Fragen geprägt.

Mein Dank geht ganz besonders an die zahlreichen Mitglieder unserer Fachgesellschaft für ihre Arbeit in den verschiedensten Sektionen, Arbeitsgemeinschaften, Leitliniengruppen und Gremien, ohne die ein Vorstand, insbesondere ein Präsident, überhaupt nicht arbeiten kann. Nur durch ihre Arbeit lebt diese wissenschaftliche Fachgesellschaft und ist erfolgreich und angesehen.

Mit dem Ende dieses Jahreskongresses in Frankfurt am Main bin ich in das weitaus ruhigere Amt des Past-Präsidenten übergegangen und sehe dem damit verbundenen Bedeutungsverlust durchaus ohne Trauer, jedoch mit einer gewissen Vorfreude entgegen.

Zum Schluss wünsche ich meinem Nachfolger im Amt Herrn Professor Dr. Walter Stummer noch einmal für seine Amtszeit das Allerbeste. Ich bin mir sicher, er wird ein exzellenter Präsident sein und die Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie weiter erfolgreich leiten.

Ich danke Ihnen allen und verbleibe

mit den besten kollegialen Grüßen

Ihr

Volker Seifert